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Vom 16.-17. November 2001 gab es in Marburg die erste Arbeitstagung der Kösener und Weinheimer Corps zum Thema „Konzepte und Ideen zur Nachwuchswerbung". Freitag Nachmittag fanden sich etwa 60 Teilnehmer auf dem Hause der Teutonia ein.

 

Die Arbeitstagung umfasste zwei wesentliche Aspekte: Einerseits präsentierten Aktive und Inaktive dreier zahlenmäßig starker Corps ihre Konzepte der Nachwuchswerbung und stellten die ihrer Meinung nach wichtigsten Gründe für den Erfolg dar. Dabei stellte sich heraus, dass es oft nicht nur langangelegte Konzepte waren, die Erfolge brachten, sondern insbesondere das persönliche Engagement einzelner, die die Initiative beim Ansprechen von möglichen Interessierten ergriffen.

 

Andererseits referierten mehrere Alte Herren über ihre Gedanken und Konzepte, die in der Zukunft den Corps einen größeren Zulauf bescheren sollen. So übertrug zum Beispiel Lothar Mehl Albertinae seine Erfahrungen aus der Wirtschaft bei der „Direktansprache" zur Suche nach geeigneten Kandidaten für bestimmte Arbeitsplätze auf die Nachwuchsgewinnung. Ruprecht Mehring Rhenaniae Bonn, Guestphaliae Halle zu Münster stellte in seinem Referat „Produktbeschreibung Corps" dar, dass Corps insbesondere dadurch an Attraktivität gewinnen würden, wenn sie den Aktiven und Inaktiven eine zeitgemäße Unterkunft sowie attraktive Möglichkeiten der Fortbildung böten. Das Programm wurde abgerundet durch ein Referat von Hans-Werner Kaller der Hellas, des Erz zu „Das Umfeld unserer Werbebotchaften - die Konkurrenz" und eine statistische Auswertung der Nachwuchsarbeit der Kösener Corps - insbesondere des Corps Starkenburgiae - durch Jörg Behlen Starkenburgiae.

 

Auch der gesellige Teil des Wochenendes kam nicht zu kurz: Am Freitag Abend wurde auf dem Hause des Corps Guestphaliae et Suevoborussiae eine Kneipe veranstaltet.

 

Wolf Harlfinger Teutoniae Marburg

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