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Aufbruch zu neuen Ufern



Fortbildungsseminare für alle Studenten und Studentinnen bietet das Cors Onoldia in Erlangen an

Corpsstudenten verstehen nicht nur zu feiern. Sie haben auch längst erkannt, daß die häufig einseitige, rein fachspezifische Ausbildung der Universität der Ergänzung durch Bildungsangebote allgemeiner Art bedarf.

Zu diesem Zweck bietet die CORPS Akademie Corpsstudenten seit vielen Jahren ein breitgefächertes Seminarangebot. Die Akademie wird von den Corpsverbänden finanziert.

 

Das Corps Onoldia in Erlangen hat die Idee des KWS ausgeweitet und bietet über die gemeinnützige Dr. Meyer-Camberg Stiftung Fortbildungsseminare nicht nur für Corpsstudenten an. Die Seminare beim Corps Onoldia stehen vielmehr allen Studenten und Studentinnen offen, also auch solchen, die nicht Angehörige einer Studentenverbindung sind.

 

Die Resonanz der Studentenschaft auf das Angebot ist erfreulich groß. Die Seminare, gedacht und ausgeschrieben für spätere Führungskräfte, sind regelmäßig ausgebucht. Sie werden von qualifizierten Trainern auf

hohem Niveau geführt. Die Teilnehmer sind hochmotiviert.

Zu den Pflichten der Teilnehmer gehört es, nach dem Seminar eine zweiseitige schriftliche Beurteilung abzugeben.

 

In ihren Beurteilungen weisen die Teilnehmer immer wieder darauf hin, daß mit diesen Seminaren eine Lücke ausgefüllt wird, da an der Universität praktisch keine Möglichkeit besteht, Rhetorik, Führungsverhalten, Kommunikation, Moderation etc. praktisch zu lernen und zu üben. Die Seminare werden von Trainern gehalten, die über langjährige Erfahrung in der Fortbildung des Managements von Wirtschaftsunternehmen verfügen. Den Teilnehmern wird Gelegenheit gegeben, die Erfahrungen der Wirtschaft in der Fortbildung von Führungskräften für sich bereits im Studium zu nutzen.



Corpshaus des Corps Onoldia mitten in der Fußgängerzone von Erlangen

Für die meisten Teilnehmer bedeutet das Training in den Seminaren eine ganz neue Erfahrung, die von ihnen in ihren Urteilen gewürdigt wird.

 

Das Know-how in Rhetorik, Kommunikation, Führungsverhalten, Moderation, Lernmethodik bringt ihnen auch bereits während der Studienzeit praktischen Nutzen und ist darüber hinaus für ihre Persönlichkeitsentwicklung wertvoll.

Viele wollen an weiteren Seminaren teilnehmen.

 

Die durchwegs positiven Beurteilungen haben dazu geführt, daß die Seminare im Onoldenhaus auch bei den Professoren Beachtung finden. So empfiehlt etwa die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern die Teilnahme. Währen der Zwei-Tage-Veranstaltungen haben die nichtkorporierten Teilnehmer die Möglichkeit, einen Blick hinter die Mauern eines Verbindungshauses zu werfen und in lockerer Atmosphäre über Sinn und Programm der Corps und anderer Korporationen zu sprechen.

 

In den Kaffeepausen, besonders aber an dem gemütlichen Abend, der den ersten Seminartag abschließt, kommen solche Gespräche auf und es ist erfreulich, daß diese Gespräche auch bei unterschiedlichen Meinungen harmonisch und positiv geführt werden können. Hierzu trägt wahrscheinlich auch der im Seminar gelernte konstruktive Umgang miteinander bei. Erwähnt sollte auch werden, daß sich die Seminarteilnehmer auf dem Onoldenhaus, wie sie in ihren Urteilen immer wieder betonen, sehr wohl fühlen. Offensichtlich besteht bei den Teilnehmern durchaus die Bereitschaft, Tradition positiv zu werten, wenn sie mit etwas Sinnvollem verbunden wird. Das Corpshaus der Onoldia wurde 1898 zum 100. Stiftungsfest errichtet. Es wurde im Krieg nicht zerstört und steht unter Denkmalschutz. Die burgähnliche Fassade mit ihren Sandsteinmauern und die holzgetäfelten Innenwände im Stil der Zeit werden von den Seminarteilnehmern nicht etwa als überholt und antiquiert abgelehnt, sondern als Abwechslung zu den heutigen rationell-modernen Haus- und Raumgestaltungen angenehm empfunden und als ideale Tagungs- und Begegnungsstätte beurteilt.

Dieser Rahmen trägt, wie die Teilnehmer immer wieder betonen, dazu bei, harmonisch an einem gemeinsamen Ziel, der Formung der Persönlichkeit zu arbeiten.

 

Die Seminare sind für die Teilnehmer fast kostenlos.



Corpshäuser sind ideale Begegnungsstätten für alle Studierenden, nicht nur bei Seminaren und Vorträgen

Während üblicherweise für derartige Seminare Gebühren von 1.000 DM bis 2.000 DM zu bezahlen sind, erhebt die Dr. Meyer-Camberg Stiftung lediglich eine Anerkennungsgebühr von 50 DM für ein Zwei-Tage-Seminar.

 

Nein, dies war nicht die Überschrift einer Boulevardzeitung. Dies war ein Planspiel mit Teilnehmern des Seminars Aktives Projektmanagement in den Outdoors, durchgeführt von der Akademie der Corpsstudenten (KWS). Zwei Tage abseits der Zivilisation in den wilden Schluchten Tirols zeigen physische und psychische Grenzen auf und bringen neue Erkenntnisse über das eigene Team- und Führungsverhalten. Ein Gruppendynamik-Seminar der etwas anderen Art.

 

Rhetorik, Moderation und Verhandlung, Selbstmanagement, Kreativität und Projektmanagement, Bewerbung... dies sind nur einige der Themen, die von der Akademie der Corps an allen Studienorten, an denen es Corps gibt, angeboten werden.

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