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Der neue WVAC-Vorstand
Die Übergabe des WVACVorstands erfolgte am 31. Januar in Northeim. Auf dem Foto von links nach rechts: Beirat Dipl.-Kfm. Wolf-Dietrich Kern Rheno- Nicariae; der vormalige stellvertretende Vorsitzende Dr. Friedrich- Wilhelm Gräbner Pomerania- Silesiae; 1. Schriftführer Dipl.- Chem. Joachim Link Friso- Cheruskiae; Beirat Dr. Burkhard Meister Hannoverae (vormals Vorsitzender); Vorsitzender Dr. Wulf Thommel Vitruviae und der stellvertretende Vorsitzende Dipl.- Ing. Konrad Weber. Nicht auf dem Bild sind Schatzmeister Dipl.-Ing. Klaus Oertel Hannoverae und der 2. Schriftführer Michael Schur MA Cherusciae, Joanneae. Einen ausführlichen Bericht gibt es in der kommenden Ausgabe von CORPS. Die aus der Gegend von Altenburg stammende Familie von Kreutz (auch von Creutz oder von Kreutzen bzw. von Creutzen; heute von Creytz) hatte die Burg 1671 zusammen mit Kreipitzsch und Saaleck von den von Osterhausens erworben. Sie blieb im Besitz der Familie, bis 1774 mit Friedrich Adolph von Kreutz der letzte männliche Abkömmling dieses Familienzweigs starb. Seine Erbin war seine Schwester Sophie Amalie, die mit Christian F e r d i n a n d von Schönberg verheiratet war. Da eine Frau kein Lehen besitzen konnte, gingen die Rechte an Kreipitzsch und Rudelsburg verloren. Sie wurden dann an August Ferdinand Graf von Zech vergeben. Er verkaufte sie 1795 an Heinrich Ludwig Graf von Brühl. Und von diesem erwarb sie 1797 Ferdinand Ludwig Christian von Schönberg, der Sohn der Sophie Amalie von Schönberg. Die Rudelsburg verblieb bis zur Enteignung 1945 im Besitz der Familie von Schönberg und steht heute im Eigentum der Stadt Bad Kösen.
Am 14. September 2002 war die feierliche Wappen-Enthüllung, an der zahlreiche Mitglieder und Freunde der Familie von Creytz, darunter mehrere Kösener Corpsstudenten, sowie Vertreter der Stadt Bad Kösen teilnahmen. Die Teilnehmer wurden zudem von Klaus Pokrant, Pächter der Rudelsburg, über die gesamte Burg geführt. Lutz Töpfer führte unter Schilderung der historischen Bezüge zu den corpsstudentischen Denkmälern auf dem Gelände der früheren Vorburg.
Jörg Schröter Vandalia-Teutoniae, Teutonia-Hercyniae |