Image
ImageImage
Image
Image
Abi-MesseLifestyleKarriereUnisGeschichteMagazinIntern
ImageImage
Image
Image
ImageImage
Image
Image
Image
Image

2. Symposion mit Preisträgern der Friedrich-von-Klinggräff-Medaille



Teilnehmer des Symposions vor dem Haus der Hercynia am Platzl.


Daß die Preisträger der Friedrich- von-Klinggräff-Medaille sich im Corps und an der Universität ausgezeichnet haben müssen, ist eine Selbstverständlichkeit. Nach der Auszeichnung zu sehen, was aus ihnen „geworden ist“ – diese Möglichkeit bietet seit dem vergangenen Jahr die Hercynia München auf ihrem Haus am Platzl mit dem „Symposion der Preisträger der Friedrich-von- Klinggräff-Medaille“. Michael B. Marx Hercyniae, Marcomanniae Breslau, der gemeinsam mit dem Stifterverein Alter Corpsstudenten Ideengeber der Zusammenkunft ist: „Wir bieten eine Veranstaltung an, die unter wissenschaftlichen Aspekten steht“. Am 22. Oktober dieses Jahres wurde dieser Anspruch mehr als nur überzeugend eingelöst. Mehr als 50 Teilnehmern wurden drei wissenschaftliche Referate angeboten, an die sich jeweils eine Diskussion anschloß. Die Referenten waren Dr.-Ing. Hans-Hermann Wiendahl Cherusciae (Preisträger 1997) zu „Turbulenz in der Produktion – eine Analogie aus der Strömungsmechanik und ihre Konsequenzen für die Logistik von Produktionsabläufen“, Dr. Martin Heipertz Franco-Guestphaliae (2005) zu „Anfang vom Ende oder Ende des Anfangs? Der Euro und die Zukunft der europäischen Integration“ sowie Dr. Thomas Schiffner Hubertiae München (2004) zu „Staatsbankrott – Überlegungen zur Insolvenz des Staates nach nationalem und internationalem Recht“. Die Kernaussage von Hans-Hermann Wiendahl vom Fraunhofer-Institut für Produktionssteuerung und Automatisierung in Stuttgart: „Das veränderte Produktionsverständnis erhöht die Anforderungen an die Planung und Steuerung und erfordert eine laufende Umgestaltung im Betrieb“. Insbesondere gelte es, in einer „turbulenten Umgebung“ in der es zum Beispiel Fertigungsrückstände gebe, Methoden zur Turbulenzanalyse und eine anforderungsgerechte Auslegung der Produktion zu entwickeln (Der Vortrag kann angefordert werden unter E-Mail: hhw@ipa.fhg.de). Die Ausführungen von Martin Heipertz von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt/Main lesen Sie im CORPS-Interview auf den Seiten 22 und 23. Der Rechtsanwalt Thomas Schiffner stellte klar, daß ein Staat sehr wohl insolvenzfähig sei und sowohl nach internationalem als auch nationalem Recht den Eintritt des Insolvenzfalles erklären und Zahlungen ganz oder teilweise einstellen könne. Ein Beispiel aus der jüngsten Zeit sei Argentinien. Im deutschen Recht könne aber über den deutschen Staat zumindest nicht das formale Verfahren nach der Insolvenzordnung stattfinden. (Der Vortrag kann angefordert werden unter E-Mail: thomasschiffner@ yahoo.de).

Michael Schur Cherusciae, Joanneae

Image
Image
Image
Image