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Hermann-Billing-Preis an der Universität Karlsruhe verliehen

Am 18. Januar 2003 wurde zum 18. Mal der von den vier Karlsruher Corps Friso-Cheruskia, Saxonia, Alemannia und Franconia gestiftete Hermann-Billing-Preis van zwei Verfasserinnen herausragender Diplom- bzw. Doktorarbeiten verliehen. Die Wahl fiel diesmal auf zwei Absolventinnen der Fakultät für Architektur, deren Abschlussarbeiten jeweils mit Auszeichnung benotet worden sind.

 

Daniela Bergmann behandelt in ihrer Diplomarbeit das Thema Städtebau am Beispiel ihres Heimatortes Prisdorf bei Hamburg. Susanne Traber widmet sich in ihrer Dissertation zu „Chateau de Maulnes – Binnengliederung und Raumfunktion in einem burgundischen Jagdschloss der Renaissance“ der Bauforschung. Das Preisgeld für die Diplomarbeit beträgt Euro 1000,- , für die Dissertation Euro 2000,-.

 

Dekan Prof. Andreas Wagner, Karlsruhes Erster Bürgermeister Siegfried König wie auch Dr. Gerhard Kabierske vom südwestdeutschen Archiv für Architektur würdigten die Arbeiten der beiden Architektinnen in ihren Ansprachen. Die Stiftung trägt den Namen des Corpsstudenten Hermann Billing (1867 – 1946), eines der bedeutendsten Architekten und Künstler, die in Karlsruhe an der Universität lehrten. Die von ihm entworfenen Bauwerke prägen bis heute das Karlsruher Stadtbild (zum Beispiel Hofapotheke und Oberpostdirektion). Als Billings Hauptwerk gilt der Entwurf für das Kieler Rathaus.

 

MI

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