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KSCV-Conseniorenlehrgang 2005 in Erlangen

Anknüpfend an die gelungene Veranstaltung vergangenes Jahr in Würzburg, wurde in diesem Jahr vom 1. bis 3. April in Erlangen ein Conseniorenlehrgang von der Kösener Fechtkommission ausgerichtet. Der Conseniorenlehrgang soll jungen Aktiven ebenso wie interessierten Inaktiven die Möglichkeit geben, sehr schnell sehr vielfältige Erfahrungen zu sammeln und diese auf dem heimischen Paukboden anwenden zu können. Das „Lehren lernen!“ stand im Mittelpunkt dieser Veranstaltung mit 30 Vertretern von 17 wohllöblichen CC aus 13 SC von Kiel bis Graz und von Freiburg im Breisgau bis Leipzig. Schon der Begrüßungsabend auf dem Hause der Rhenania- Brunsviga, der hiermit nochmals für ihre Mithilfe und zur Bereitstellung des Hauses gedankt werden soll, zeigte ein sehr farbenfrohes und ausgelassenes Bild. Schnell hatten sich die meisten „beschnuppert“ und nach dem einen oder anderen Bier sowie nach einem kleinen Couleurbummel durch Erlangen war man gerüstet für den nächsten Tag, der den Unterrichtsteil bringen sollte. Diszipliniert wurde am Samstag das sechs Stunden umfassende Programm in der Sponsel-Turnhalle angegangen. Nach Aufwärmtraining und grundlegender Einführung in die verschiedenen Pauk- und Mensurwaffen führten die Fechtmeister Betz und Modrzynski durch die Hiebschule. Jeder Grundhieb wurde in Teilschritte zerlegt und somit durchschaubar und systematisch vorgeführt. Auch wenn der eine oder andere anfangs meinte: „ . . . ist alles albern – kann ich schon lange . . ..“ so merkte er bald, daß es nun nicht um ihn selbst, sondern um einen noch imaginären Schüler ging, dem er dies alles einfach, sicher und didaktisch sinnvoll beizubringen hat. Nach der Mittagspause auf dem Haus der Onoldia, der an dieser Stelle ebenfalls gedankt wird, wurde es etwas spezifischer und jeder hatte die Möglichkeit, seinen eigenen Comment den anderen Teilnehmern vorzustellen und ansatzweise beizubringen. Dabei konnte das soeben Erlernte gleich angewandt werden. Viele nutzten auch die Gelegenheit und tauschten den Korbschläger mit einer Glocke und vice versa. Ein Vortrag der beiden Fechtmeister am Abend über die Entwicklung des studentischen Fechtens mit einigen Vorführungen rundete den Tag ab. Im letzten Teil lernte jeder das korrekte Einbandagieren. Ebenso wurden die Grundzüge des Sekundierens vermittelt und natürlich konnte alles auch gleich praktisch ausprobiert werden. Den Teilnehmern konnte insgesamt in relativ kurzer Zeit ein Höchstmaß an Lernmöglichkeiten geboten werden. Wertvolle Erfahrungen wurden gesammelt, um dem hohen Anspruch an den Consenior gerecht zu werden. Im Namen der Fechtkommission bedanke ich mich bei den Teilnehmern und Fechtmeistern für ihre Disziplin und ihr Interesse an dem Lehrgang und freue mich auf ein Wiedersehen. Peuckert Lusatiae, Thuringiae Jena

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