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Der Unternehmensberater Karl F. Brandt Palaio-Alsatiae, Stauffiae ist Mitglied des Aufsichtsrats der TENOS AG. Der Diplom-Kaufmann, MBA-Insead, Dipl.agr.oec und MS gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsmediatoren Deutschlands (Foto links). Ted Peter Palaiomarchiae-Masoviae, Rheno-Guestphaliae Münster ist Wirtschaftsmediator und Personalberater.

Streit. Nichts als Streit. Mit Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten und Mitarbeitern. Das kostet Zeit, Nerven und Geld. Die durchschnittliche Dauer eines Landgerichtsprozesses beträgt inzwischen 21 Monate. Tendenz: steigend. Für Jürgen Plugge, Leiter des Bereichs „Recht und Abwicklung“ bei der Hamburger Sparkasse, ist insbesondere eines wichtig: „Wir wollen uns nicht mit Kunden bis zum Exzeß streiten. Wir brauchen Kunden und keine Gegner“.

Der Jurist Plugge sowie Sabine Ulrichs von der HSH Nord Bank, Rolf Schuster von einer Eschborner Leasinggesellschaft und Dr. Frank Schütz, Rechtsanwalt und Partner in einer auf internationale Sachverhalte spezialisierten Hamburger Anwaltskanzlei waren im Dezember 2005, neben anderen, Teilnehmer des in Hamburg veranstalteten Tagesseminars „Einführung in die Mediation“ der TENOS-Akademie.

Rechtsanwalt Axel Raulinat von der TENOS AG zum Seminar: „Mediation hat viele Vorteile, die bei manchen Entscheidern zuwenig bekannt sind. Wir müssen also ein gerüttelt Maß an Aufklärungsarbeit und Überzeugung leisten. Das gelingt. Die Teilnehmer an Seminaren bestätigen uns immer wieder: Wenn wir das alles so gewußt hätten – viele aufwendige Konflikte wären uns erspart geblieben.“

Die Zivilprozeßordnung ist in Paragraph 278, 5 eindeutig: „Das Gericht kann im gesamten Verfahren eine außergerichtliche Einigung vorschlagen“. Von der 1999 gegründeten TENOS AG ist eine Vielzahl von Mediations- und Schiedsgerichtsverfahren organisiert worden – sehr oft mit anwaltlicher Beratung.

Von den Teilnehmern des Tagesseminars offensichtlich vorher so nicht gewußt: Im Kern ist Mediation Verhandlung mit strukturiertem Ablauf nach einer festgelegten Mediationsordnung. Am Ende steht ein Vertrag. Es gibt also weder einen „rechtsfreien Ablauf noch Geschwafel“, faßt Axel Raulinat ein Vorurteil zusammen. Beide Parteien an einen Tisch zu bringen, ist allerdings das Schwierigste. Oftmals aus Unkenntnis der Vorteile von Mediation – selbst in vielen großen Unternehmen.

Im TENOS-Tagesseminar wurde dies am Beispiel des „innerbetrieblichen Konfliktmanagements“ dargestellt, das etwa bei Siemens (Nürnberg/Erlangen), Philipps, Motorola und der Maritim-Hotelgruppe durch Mediation entscheidend vorangetrieben wurde. Rechtsanwältin Angela Kaschewski von der TENOS AG: „Die Lösung im Mediationsverfahren muß besser sein als andere Alternativen.“ Deshalb entscheiden sich zum Beispiel Vorstände und Geschäftsführungen dazu, Konflikte außergerichtlich sicher zu lösen. Die Aufgaben von Rechtsabteilungen sind dabei klar: weg von der Rechtsanwendung, hin zu lösungsorientiertem Service. Übrigens: Der Anteil der Nichtanwälte unter den Wirtschaftsmediatoren beträgt inzwischen fast 50 Prozent.

Fazit eines Seminarteilnehmers: Wirtschaftsmediation bewirkt die bessere und preiswertere Lösung, wird von gut aufgestellten Unternehmen zunehmend genutzt und ist eine Schlüsselqualifikation. Das ist zu wenig bekannt (Warum sollte ein Unternehmen einem Mitbewerber einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?).

Die Hamburger TENOS AG bietet beides an: außergerichtliches Konfliktmanagement und die (mehr als 100 Stunden) umfassende Ausbildung zum geprüften und zertifizierten Wirtschaftsmediator.




Einige Teilnehmer des Hamburger Tagesseminars „Einführung in die Mediation“ in den Räumen der TENOS-Akademie (v.l.n.r.): Rolf Schuster, Sabine Ullrichs, Jürgen Plugge und Dr. Frank Schütz. Foto: Privat.

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